Whole-mount evaluation of penectomies for penile cancer: feasibility, cost and comparison to routine sectioning

Ziele: Die pathologische Stadieneinteilung bei Penektomien kann aufgrund der anatomischen Komplexität der Penisanatomie schwierig sein, und sie kann aufgrund des geringen Volumens in den meisten Einrichtungen eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Ziel unserer Studie war es, die Durchführbarkeit der Verarbeitung von Ganzkörperpräparaten bei der Penektomie zu bewerten.

Methoden und Ergebnisse: In einer 7-jährigen retrospektiven Suche nach partiellen oder radikalen Penektomien wurden 55 Präparate identifiziert, die von 2006 bis 2009 routinemäßig (n = 31) und von 2010 bis 2012 mit Ganzkörpereinbettung (n = 24) verarbeitet wurden. Bei Routinefällen wurden mehr Objektträger pro Fall verwendet als bei Ganzmontagen (durchschnittlich 10,4 gegenüber 7,2). Bei Routinefällen wurden häufiger Schnitte durchgeführt (12,9 % gegenüber 0 %). Bei mehr Routinefällen wurden zusätzliche Blöcke gebrütet (19,4 % gegenüber 4,2 %). Bei der Überprüfung wurden in der Routinegruppe fünf Diskrepanzen festgestellt, die sich auf das pT-Staging auswirkten, in der Whole-Mount-Gruppe dagegen keine. Die geschätzten durchschnittlichen Mehrkosten für jeden Fall mit Ganzkörpereinbettung im Vergleich zur Routineverarbeitung betrugen 40,74 $ bei einer längeren Bearbeitungszeit von 1 Tag.

Schlussfolgerungen: Whole-Mounting ist eine praktikable Technik für die Penektomie, die mit einem minimalen Anstieg der Kosten und der Durchlaufzeit angewandt werden kann und das Staging verbessern kann. Einrichtungen, in denen das Whole-Mounting bereits für andere Organe, wie z. B. die Prostata, etabliert ist, könnten die Verwendung dieses Formats für Penektomie-Proben in Betracht ziehen.

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